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Spread

 

Als Spread wird die Geld-Brief-Spanne, also die Differenz zwischen Geldkurs und Briefkurs bezeichnet. Ein enger Spread zwischen den beiden Kursen zeugt von sehr vielen Kursen auf beiden Seiten und somit auch von vielen Transaktionen. Außerhalb der Börsenöffnungszeiten, wenn also nur außerbörslich gehandelt werden kann, ist der Spread häufig sehr viel größer. Daher macht es Sinn, Käufe und Verkäufe zu den Börsenöffnungszeiten abzuwickeln, wo der Spread geringer ist. Sonst kommt es plötzlich vor, dass man nach Börsenöffnung mit einem außerhalb der Börsenöffnungszeiten getätigten Investment mehr ins Minus rutscht, als ggf. zu erwarten war. Dies liegt dann daran, dass sich die Händler außerbörslich eine Spanne einbauen, da sie ggf. die vorab verkauften Wertpapiere erst nach Börsenöffnung einkaufen können und selbst keinen Verlust machen wollen.

Bei Jumbo-Pfandbriefen ist der Spread vorab fest definiert. Hier ist der Spread von der Laufzeit abhängig. Je länger die Laufzeit des Pfandbriefs, desto größer der Spread. Unter einem Jumbo-Pfandbrief versteht man einen Pfandbrief mit einem Emissionsvolumen von mindestens einer Milliarde Euro.